Welche Matratzen passen zu Ihnen?

Matratzen individuell: Je nach Körperbau, Geschmack, Wohnverhältnissen, Schlafklima und eigenem sensitivem Empfinden muss die optimale Matratze von jedem individuell gefunden werden.

Gerade Wirbelsäule mit orthopädischer Matratze

Im Folgenden wollen wir die wichtigsten Matratzenarten kurz vorstellen:

Federkernmatratzen – Matratzen mit Federkernen aus Metall

Matratzen mit Federkernen bestehen in Ihrem Inneren aus einem Geflecht meist feuerverzinkter Stahlfedern. Der Federkern wird von Polstermaterialien wie Wolle, Baumwolle, Gaze aus Polyester oder Schaumstoffmaterial umhüllt. Ihr Inneres ist recht luftig, die Atmungsaktivität ist daher meist gut.
Man unterscheidet diese Matratzen in solche mit dem taillierten Bonnell®-Federkern, denen mit dem in einzelne Taschen eingenähten Taschenfederkern oder solchen mit dem so genannten GR-Federkern aus endlos aneinander gereihten Federkörpern. Federkernmatratzen zählen zu den derzeit noch am meisten verkauften Matratzen. Sie sind relativ günstig und universell handhabbar, da sie fast auf jeden Unterbau gelegt werden können. Fachkreise bemängeln aber die mangelnde Punktelastizität und die wie Antennen funktionierenden Metallspiralen.

Kaltschaummatratzen Lümmelwiese Kempen Krefeld Tönisvorst Viersen St. Tönis Willich Nettetal Grefrath Wachtendonk

Latexmatratzen – Matratzen mit Kautschuk-Schaumfüllung

Naturlatex stammt aus den Säften des tropischen Kautschukbaumes ‚Hevea Brasiliensis‘. Die 100-prozentige Naturlatexmatratze gibt es jedoch kaum, da Naturlatex nicht die gewünschte Dauerhaftigkeit und Festigkeit aufweisen kann. Was als „Naturlatex“ angeboten wird, hat meist nur einen Naturkautschukanteil von etwa 20 – 40%. Außerdem ist der Naturlatex nicht nur ein sehr teurer Rohstoff, sondern bei der industriellen Matratzenherstellung nicht immer in gleicher Qualität produzierbar. Meistens wird ein Gemisch aus Natur- und Syntheselatex verwendet. Das synthetische Material wird aus Rohöl gewonnen, der kleinere natürliche Teil aus dem milchigen Saft. Latex wird unter Zusatz von Schwefel und Alterungsschutzmitteln in Stahlformen mit Kühlstiften aufgeschäumt und bei Temperaturen um 100° C wie ein Kuchen gebacken (vulkanisiert).
Die Punktelastizität, welche für die Körperanpassung verantwortlich ist, ist bei Latexmatratzen weitgehend optimal. Kanäle und Hohlräume sorgen einerseits für eine bessere Durchlüftung, andererseits machen sie unterschiedliche „Komfort-Zonen“ möglich.
Matratzen mit Latexfüllung sind recht hygienisch und staubfrei. Das Liegeverhalten reicht von eher schwabbelig bis ziemlich fest. Probeliegen ist angesagt! Durch die Lichtempfindlichkeit muss dieses Material vor UV-Strahlen geschützt werden, da es sonst schnell altert und zerfällt. Deshalb müssen Matratzen aus Latex gut mit Hüllenstoffen abgedeckt werden. Für Latexmatratzen braucht man einen speziell für sie geeigneten Lattenrost mit eng stehenden Leisten.

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Kaltschaummatratzen – Matratzen mit synthetischer Kaltschaumfüllung

Matratzensysteme LümmelwieseKaltschaummatratzen sind in etwa mit dem Liegeverhalten von Latexmatratzen zu vergleichen. Bei Kaltschaum handelt es sich aber um einen Polyetherschaumstoff, der im Blockschaumverfahren mit Luft bei niedrigen Temperaturen geschäumt und anschließend in passende Größen zerschnitten wird. Daher lassen sich hiermit viele Formen und Größen sehr einfach und – im Vergleich zu Latexmatratzen – preiswert herstellen.
Kaltschaum hat eine unregelmäßige, grobe und offenzellige Porenstruktur. Daher rührt seine hohe Feuchtigkeits-Durchlässigkeit und seine Atmungsaktivität. Er ist sehr punktelastisch und federt eher passiv, d.h. das Liegeverhalten auf einer Kaltschaummatratze ist weniger „schwabbelig“ als bei einer Matratze aus Latex. Kaltschaummatratzen können ebenfalls durch Kanäle und Hohlräume belüftet oder in unterschiedliche „Komfort-Zonen“ eingeteilt werden.
Kaltschaum ist unter den synthetischen Schaumstoffen das wertvollste Material. Im Vergleich zu den so genannten Heißschäumen wird er nicht mit Gasen und bei hohen Temperaturen sondern mit Luft und eben kalt geschäumt und ist daher gesundheitlich völlig unbedenklich. Die Qualität von Kaltschaummatratzen lässt sich an Stauchhärte und Raumgewicht bemessen. Das Raumgewicht gibt an, wie schwer ein Kubikmeter Schaum ist. Gut sind Raumgewichte zwischen 40 und 60 Kilogramm pro Kubikmeter, mittlere Qualität haben Matratzen mit 30 bis 35 Kilogramm schwerem Schaumstoff pro Kubikmeter. Je höher das Raumgewicht einer Kaltschaummatratze ist, umso haltbarer wird sie.

Wie bei Latexmatratzen braucht man auch bei Kaltschaummatratzen einen speziell für sie geeigneten Lattenrost mit eng stehenden Leisten.

Tipp Matratzenkauf

Entscheidend für den Kauf der richtigen Matratze ist: Die Matratze muss sich dem Körper anpassen und nicht umgekehrt. Kaufen Sie eine Matratze nie auf die schnelle. Lassen Sie sich ausführlich beraten, nehmen Sie sich Zeit dafür. Sehen Sie die Kosten immer auf die nächsten 10 Jahre. Wir bei Lümmelwiese beraten Sie intensiv, mit viel Know-how und Erfahrung.

Bedenken Sie: Nur nachts können Sie Ihr Energiedepot wieder aufladen!

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